Rückblick 2015


Hier einige visuelle Eindrücke von CommON! am 24.102015 und Infos zu den Aktionen und Ständen. Vielen Dank an Silke Hartmann (Nürnberg) für die schönen Fotos!

 

Um 11 Uhr startete am 24.10.15 zum ersten Mal CommON! Der Zukunftsmarkt. Zwei der drei Organisatorinnen Eva Göttlein und Melanie Diller berichteten: nach 1 1/2 Jahren Vorlauf, mit vielen Gedanken für Anstöße zu Nachhaltigem Wirtschaften und Begrüßung und Start mit den Organisatorinnen Eva Göttlein und Melanie DillerLeben in der Region, viel Vernetzung, viel Vorbereitung konnte die Veranstaltung im heutigen Format entstehen. Als Partner haben Weltladen Fürth, Projektagentur Göttlein und Bluepingu e.V. die Umsetzung gemeinsam vorangebracht. So kamen innovative Firmen und Intitivativen auf dem Markt der Möglichkeiten zusammen, Workshops zu Zukunftsthemen wurden geplant und Lebendige Bücher und AktionskünstlerInnen eingeladen.

 

Mit einer künstlerischen Aktion eröffneten dann Heike Pourian und Sophie Habenicht den Tag „Zu schön, um wahr zu sein“ heißt der von Ihnen eingebrachte Tanzvortrag, angelehnt an Charles Eisensteins Gedanken zum Wandel in der Welt. Sie tanzten Contact Improvisation und hielten einen Vortrag. Gleichzeitig. Gebannt schuten die ZuschauerInnen im Kreis zu, nahmen die Stimmung auf, ließen sich berühren und brachten ihre eigenen Assoziationen und Gefühle mit ein. Wir visionieren eine Welt, von der unsere Herzen wissen, dass sie möglich ist.

Die beiden Tänzerinnen beschreiten Wege im Vertrauen auf die jeweils andere. Sie geben sich hin, sie verschenken sich. Das sich Verschenken, sich Geben heißt aber nicht weniger werden! Das sich Zumuten und das Nehmen beides bereicht das Miteinander. Das Vertrauen schafft Präsenz und Angenommensein.

Vielen Dank an euch beide! Durch euch war den ganzen Tag eine Zugewandtheit und Offenheit bei CommON! zu spüren, der zu vielen Gesprächen ermutigte und sich einlassen förderte.

Wege beschreiten im Vertrauen auf die andere   getanzter Vortrag mit Heike Pourian und Sophie HabenichtSich hingeben, heißt nicht weniger werden...

 

 

 

 

Auf dem Markt der Möglichkeiten gab es viel zu entdecken.

Bei der Druckaktion von RK-Textil konnten ökofaire Stofftaschen oder im Schenkraum gefundene T-Shirts mit ökologischen Farben im Siebdruckverfahren selbst bedruckt werden. Das Fürther Unternehmen RK-Textil wurde Common 2015 2 (31)2010 als eökofaire Druckaktion von RK-Textilrstes deutsches Unternehmen im Bereich Textildruck und Stickerei nach GOTS und IVNbest zertifiziert; ein Jahr später kam die Näherei dazu und so bieten RK-Textil heute eine große Auswahl an Textilen Accessoires -mit oder ohne Werbebotschaft- ökologisch und fair gefertigt in eigenen Werkstätten an. Warum?n Menschen brauchen eine saubere Umwelt, ein Einkommen, von dem sie in Würde leben können und Arbeitsbedingungen, die sie nicht krank machen. Dies alles gehört für RK-Textil zusammen. Vor Ort in Fürth, in Deutschland – und überall auf der Welt!

   

 

 

 

Das Quellkollektiv aus Nürnberg war dabei. Tobias Witt präsentierte seine Glasobjekte, bezaubernde Quallen und mehr. LCommon 2015 2 (29)ukas Taschler bot Portraits auf ungewöhnlichen Materialien und mit verschieCommon 2015 2 (80)denen Techniken nach Wunsch an. T-Shirts mit Motiven aus Muggenhof ergänzten das Angebot.

  Marktgeschehen mit Quellkollektiv-Kunst

 

 

Mission Eine Welt zu alternativen Gesellschaftsansätzen aus Lateinamerika

 

Mission Eine Welt informierte zu alternativen Gesellschaftsansätzen aus Lateinamerika „buen vivir“ und „Bürgerbeteiligungshaushalten“ aus Brasilien. Daneben wurden die Bildungskisten zu Handy und Textilien von vielen erkundet. Gisela Voltz berichtete als Lebendige Buch über wirtschaftliche Zusammenhänge zwischen uns und Entwicklungsländern.

 

 

 

 

 

 

 

Lebendige Bücher - berichten und lernen selbst weiter, hier am Bluepingu standBluepingu regte zur Eigenreflexion per Fragebogen an: Wie groß ist mein Ökologischer Fußabdruck? Die Aktiven stellen viele Infos zu Projekten und Aktionen in der Region vor, z.B. den fairen gehandelten Fußball…. fair play mal etwas weiter gedacht als üblich. Dabei war auch der Secondhand-Guide mit Tipps für nachhaltiges Shoppen in der Region.

 

 

 

 

 

 

BüchertauschregalSchenkraum und Büchertauschregal luden ein nicht mehr Benötigtes mitzubringen und dafür neue Dinge von anderen zu entdecken und mitzunehmen. Organisiert hat den Schenkraum Nimm und Gib e.V., der Tauschring in Fürth. Es gab Kleider, Bücher, Spiele, Haushaltwaren und auch einige Leckerein wie z.B. Quitten.

Schenktag - Leckereien neben KLeidern, Büchern, Spielen, Haushaltswaren

 

 

 

EineWeltHaus-Infostand mit Stuff im GesprächDirekt nach dem Richtfest am 23.10.15 war das EineWeltHaus mit Infos zum Projekt vertreten. Der Jugendtreff Oase, eine Einrichtung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Fürth, hat das 15 qm großes Haus aus überwiegend Gebraucht- und Reststoffmaterialien mit Jugendlichen und dem Nürnberger Künstler Stefan „Stuff“ Klier im September und Oktober aufgebaut. Die Fragestellung dahinter: Wie würden wir leben, wenn die Menschheit sich als Familie verstehen würde, die Erde unser Dorf wäre und jeder das gleiche Recht auf die Nutzung materieller Ressourcen hätte? Unser westlicher Lebensstil könnte nicht der Standard für alle Familienmitglieder sein. Wie würden wir wohnen, wenn wir uns, unsere Brüder und Schwestern und unsere eine Welt gleich achten. Wir müssten auf Gewohntes verzichten. Würde uns etwas bereichern? Welcher Wohnraum würde sich entwickeln, wenn wir dort leben möchten? Was würde beispielsweise mit unserer Lebenszufriedenheit passieren wenn wir uns materiell befreie? Diese Reise traten die Mitbauenden an.

 

 

 

Bund Naturschutz mit vielen Infos

 

Der Bund Naturschutz Fürth informierte über nachhaltiges Konsumieren, Klimaschutz und weitere Umweltschutzthemen

 

 

 

 

 

 

Slowfood-Kindergruppe kocht mit den Gästen Köstlichkeiten- mit selbst Geerntetem aus der NachleseDie Slowfood-Kindergruppe kocht mit den Gästen verschiedene Köstlichkeiten. Dafür wurde das Essen selbst per Nachlese bei einer Biobäuerin aus der Region gesammelt. Die verwachsenen Möhren, Rote Beete, Sellerie…. alles schmeckte in der Outdoorküche sehr sehr lecker! Vielen Dank für euren Einsatz! Und ein herzliches Danke auch an Helga Balletta, die die Gruppe leitet und die Aktion organisiert hat.

 

 

 

 

 

Terra Preta - Holzkohle life in HerstellungTerra Preta selbst gemacht! Sitki Kurhan von Terra Magica zeigt uns wie man aus Holz im einfachen Verfahren Holzkohle herstellt und damit Kompost in kurzer Zeit zu wertvoller Erde weiterentwickelt. Die 800 Grad im Kohleofen gaben daneben noch genug Wärme bei Herbslichen 12 Grad um sich aufzuwärmen und einen leckeren Punsch darauf zu brauen.

 

 

Upsala-Stand mit Upcyclingprodukten

 

up!sala, das ist der erste Upcycling-Laden Deutschlands, in dem nicht nur die Produkte, sondern auch die gesamte Einrichtung dem Upcyclingtrend folgen. Beim Stand konnte eine Auswahl an Produkten entdeckt werden, die aus gebrauchten Materialien, die normalerweise auf dem Müll landen würden entstanden sind. Ein zweites Leben für alte Schallplatten, Reissäcken, Flaschenverschlüssen, Skateboards, Legosteinen, Neoprenanzügen und vielem mehr.

 

 

 

 

 

 

VEB Kunstahl

 

Bei VEB-Kunstahl ist die Idee des gemeinsamen Nutzens Ausgangspunkt. Dort kann man nicht nur Kunstobjekte aus Metall erwerben sondern auch selbst aktiv werden. Der Verein hat dafür die Idee einer „Streifenkarte“ auf das Arbeiten in der Werkstatt übertragen. Stundenweise kann man sich so das Nutzungsrecht für die Räume erkaufen und selbst als Schmied aktiv werden. Auch Kurse und betreute Zeiten gibt es.

 

 

 

 

 

 

Das ELAN hat mit Cafe Elli mit vielen Leckereien und gemütlicher Atmosphäre die Mägen gefüllt. Das Projekt gibt Frauen aus Fürth die Möglichkeit, erste Schritte in die deutsche Gesellschaft und Arbeitswelt zu tun. Der niedrigschwellige Ansatz hilft den Teilnehmerinnen, herauszufinden, was für sie passend und realistisch ist. Sie bekommen dafür Sprachtrainings und Qualifizierungen, und werden auf dem Weg zur Stellensuche und der Anerkennung ihrer Abschlüsse beraten. Ziel ist es, Frauen sichtbar zu machen und ihnen Kontakt zu ermöglichen, ihren Aktionsradius zu erweitern und den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen. Dafür gibt es verschiedene Projekte

  • die Grüne Achse mit der grünen Gruppe, die gemeinsam mit Pflanzen arbeiten im mobilen Hofgarten, im Interkulturellen Garten, beim Aufbau eines Bürgergartens,
  • das Kreativcafé: nähen, häkeln, stricken, upcycling
  • Quartiersprojekte wie Fahrradkurse,  das bei CommON stehende Pop up-Café, Feste, Pflanzaktion beim Großraumkulturprojekt usw.
  • Qualifizierung in den Bereichen Catering / Küche, Service / Café und Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

Zudem gab es eine Beratung zum Herstellen von ökologischen Putzmitteln.

Cafe Elli: Popup-Cafe mit veganen Leckereien DSC_0747 DSC_0697

 

Foodsharing Fürth: wie funktionierts, was gabs heute für Leckereien quasi aus der Tonne?

 

Die Foodsharing Gruppe Fürth verschenkte gerettete Lebensmittel und informierte über Lebensmittelverschwendung und Möglichkeiten gegenzusteuern. Hier die Facebook-Gruppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ullas Nähcafe: Mitmachen erwünscht

 

Ullas Nähcafe bot Mitmachmöglichkeiten und viele Anregungen fürs Nähen. Ihre leckeren Rosenteilchen begeisterten optisch wie geschmacklich.

 

 

 

 

 

 

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Anke Kurr-Brosig zeigte mit ihrer Wurmfarm wie man eigene Bioerde herstellen kann. Frei von Torf, Rückständen und belebt, so dass man die Pflanzen damit heilen und nähren kann.

 

 

 

 

 

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Mietshäusersyndikat, Der Hof e.V. und Spiegelfabrik Fürth zu Wohnprojekten informierten mit einem Infostand und Workshop alle am gemeinschaftlichen Wohnen Interessierten über verschiedene Möglichkeiten.

 

 

 

 

 

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GEPA und CaWeLa informierten über alternatives Wirtschaften in partnerschaftlichem Welthandel wie es beim Fairen Handel umgesetzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DSC_0765Weltladen Fürth Mitveranstalter von CommON! bot neben Fairen Produkten eine Losaktion mit Gewinnen aus Fairem Handel und zwei Oya-Miniabos an.

 

 

 

 

 

 

 

Common 2015 2 (38) - Kopie Wer ist langsamer? Slowbikeparcours

Der ADFC  lud zum Slowbiken ein. Wer ist am langsamsten auf dem 20 Meter Parcours?

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kinderarche mit Fahrradwerkstatt  Einige holten alles raus, um die kleine Eisenbahn mit ihrer Pedalkraft ins Flitzen zu bringen.

 

 

 

 

 

 

 

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Interkultureller Garten Fürth informierte über das Konzept von interkulturellen Gemeinschaftsgärten und bot Kressesähen in Recyclingmaterial an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DSC_0843Naturbasteleien mit Erzieher Eckard Scheuer: Groß und Klein ließ sich mit den Blätterkronen verschönern.

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Carsharing-Anbieter scouter informierte über neue Angebote in der Region.

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshops und Podium

Common 2015 2 (54) - KopieZur Transition Town Bewegung forderte Jürgen Osterlänger (Mitbegründer Transitiontown Emskirchen) im Workshop Transition Towns: „Wir wollen Veränderung“ Das ist dabei nicht nur für den Referenten sondern auch für die Workshopsteilnehmenden klar. Wie die TransitionTown Bewegung diese Veränderung unterstützt und was für Potentiale in ihr liegen war Thema des Workshops.

Übrigens: am 13.1.15 gibt es vom Weltladen Fürth eine Veranstaltung, die das wieder aufgreift: Mehr als nur grün…nachhaltige Entwicklung vor Ort gestalten. Infos unter weltladen-fuerth.de/veranstaltungstermine/themenabend/

 

 

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Andrea Fütterer berichtete im Workshop Alternatives Wirtschaften am Beispiel Fairer Handel über Erfolge und Schwierigkeiten im Fairen Handel, der nach 40 Jahren GEPA schon klassischen Alternative im Welthandel. Die Gepa-Grundsatzreferentin hat am konkreten Beispiel Fairer Handel, die nachhaltige Arbeit von Menschen in Entwicklungsländern beleuchtet. Wie funktionieren die Kooperativen der Kleinbäuerinnen und Bauern und die Zusammenarbeit mit der GEPA? Was für Probleme und welche Erfolge entstehen in der Zusammenarbeit? GEPA setzt sich als Fairhandelsimporteur mit dem Wandel auseinander, beim Überdenken des Produktsortiments, bei der Frage nach Unabhänigkeit von Fremdkapital oder auch bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes.

 

 

 

 

Workshops Gemeinschaftlich Wohnen mit Martina Oertel

Workshop Alternative WohnformenIm Workshop Gemeinschaftlich Wohnen stellten gleich drei Gruppen den Teilnehmenden ihre Ansätze vor. Die Spiegelfabrik, ein Wohnprojekt in Planung, das Martina Oertel vorstellte, setzte dabei auf Eigentum und Vermietung bei der Entwicklung eines großen Areals zwischen Langer Straße und Dr. Mack-Strasse in Fürth. Das wurde zum Teil kritisch gesehen… ist das nur was für Reiche? Zugleich sind dort Wohnungen für Flüchtlinge, StudentInnen… geplant. Als Gegenbeispiel stellt Brip vom Wohnprojekt Danz in Regensburg das Prinzip des Mietshäusersyndikat vor. Die BewohnerInnen sind dort nicht EigentümerInnen, sondern MieterInnen. Das Gebäude gehört der Gemeinschaft – eine Art Entprivatisierung von Wohnraum. Angelika Majchrzak-Rummel von Der Hof e.V. ergänzte weitere Möglichkeiten fürs gemeinschaftliche Wohnen in der Region. Das Interesse war groß!

 

Workshop Commons mit Silke HelfrichDSC_0970Silke Helfrich forderte im Workshop Commons neue Rechtsverhältnisse. „Wenn wir es schaffen Eigentum neu zu denken, kommt vieles in Bewegung. Wir gingen über von der Logik des Mangels in die Logik der Fülle.“ Diese Idee ist so wenig präsent in unserer Gesellschaft, dass sich das in der Sprache unserer Zeit zum Teil schwer benennen lässt. Auch die Teillnehmenden rangen lange um den Begriff Commons. Ein gutes Beispiel für gelungene Commons ist Wikipedia. Als damit begonnen wurde, hielten die meisten das Mitmachnachschlagewerk für unrealistischen Humbug. Heute gibt es die kostenlose Enzyklopädie in etwa 200 Sprachen und sie ist in gut 10 Jahren zum größten Standardnachschlagewerk geworden, ohne dass jemand daran viel Geld verdient hätte.

 

DSC_0811„Viele kleine Schritte führen zu Veränderung und Erfolg – mit CommON! sind wir einen Schritt heute gegangen“ so Roman Huber während der Podiumsdiskussion. Er stellte den Teilnehmenden in seinem Workshop Alternativen finanzieren die Frage: „Wo werde ich selbst ursächlich? Wo bin ich der Quellpunkt von Nachhaltigkeit und neuen Ideen?“ Wer sich authentisch einbringt, dem/der fließen auch Ressourcen zu. Nur wer sich in allen Bereichen, auch bei der Finanzierung seines Projekts 100% richtig fühlt, kann dies gegenüber Unterstützenden auch vermitteln. Geldgeber werden zu PartnerInnen für das Projekt. Der persönliche Kontakt, der Austausch und das gemeinsam gefundene Interesse führen zur Unterstützung. Natürlich gehört auch dazu, nach konkreter Unterstützung zu fragen, z.B. „ich brauche dafür 2000,-€, kannst du sie mir bitte geben?!“ Mit dieser menschlichen Sicht auf das Geld für den Wandel überzeugte er die Teilnehmenden.

 

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Susanne Kitlinski bewegte die Teilnehmenden ihres Workshos Weniger Zeug – mehr Glück mit der Vielfalt an Möglichkeiten Ressourcen zu Teilen. Auch neue Ideen wurden entwickelt und viel Interesse an Repaircafes, Nutztieren und anderem bekundet. Eine Schreinerin hat Lust bekommen, Büchertauschregale zu bauen und aufzustellen. Am Schwierigsten erschien der Gruppe, Zeit zu teilen. Zeit schien eher allen zu fehlen, als noch verschenkbar zu sein. Lösungsansätze?

 

 

 

Fishbowl-Podium

„CommON! Wir können auch anders! Schritte für nachhaltiges Wirtschaften und Leben in der Region“ moderiert von Susanne Kitlinski mit der festen Besetzung Dr. Thomas Jung (Oberbürgermeister Stadt Fürth), Dr. Peter Pluschke (Umweltreferent Stadt Nürnberg), Silke Helfrich, Roman Huber, sowie zwei für das Publikum zu Beteiligung bereitstehende Plätze.

Fishbowl moderiert von Susanne Kitlinksi, mit Dr. Thomas Jung, Dr. Peter Pluschke, Roman Huber und Silke Helfrich.

Fishbowl - die Debatte beginnt

Politik für einen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit, da sind wir alle gefragt. Die Politiker sollten aber auch nicht hinterherhinken.

Vor der Fishbowl: Susanne Kitlinksi mit Dr. Peter Pluschke

Politik für einen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit, da sind wir alle gefragt. Die Politiker sollten aber auch nicht hinterherhinken.

Silke Helfrich im Fishbowl-Podium

Beiträge aus dem Publikum gaben Impulse an die Politiker

 

Beiträge aus dem Publikum ergänzten mit weiteren Sichtweisen das DiskussionspektrumJürgen Osterlänger im Fishbowlpodium

Beiträge aus dem Publikum bereicherten die Debatte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Wenn man die Teilnehmenden gefragt hat, was CommON! für sie war, kamen durchwegs positive Rückmeldungen. Die Aufbruchstimmung war deutlich zu spüren. Die einander zugewandte Stimmung, das viele sich austauschen und vernetzen, hat die meisten begeistert: „Ich habe das Gefühl ich kenne alle, ohne dass das wirklich so ist, da hier alles so persönlich, voller Liebe gestaltet wurde.“ sagt z.B. der Künstler Tobias Witt. Zu spüren war „Vielfalt und Energie“. Was nun daraus wird? Sicherlich macht es Sinn, an diesen Beginn anzuknüpfen. Einige haben Interesse angemeldet ihn mitzugestalten. Die drei Organisatorinnen der ersten Runde CommON! müssen jedoch alle kürzertreten, da die größtenteils ehrenamtlichen Vorbereitungen dem Geldverdienen zu viel Raum weggeknabbert haben. Vielleicht geht es mehr in die regionale Vernetzung? Mal in Nürnberg, mal in Erlangen, mal in Fürth? Vielleicht geht es in verschiedene Formate? Mal als Tagung, mal als Markt, mal als Open Space?

Wir werden sehen und euch hier informieren. Wer an der Zukunft dieser Gedanken in der Region mitwirken möchte, kann sich gerne bei uns melden. Hier nun noch ein ausgeprägtes Danke an alle, die den ersten Zukunftsmarkt CommON! bereichert haben!